IMA 2011: Mit #10 zur #10

Mit Startnummer 10 gehe ich morgen in mein zehntes Ironman Rennen. Die Aufregung ist der Routine gewichen, immerhin ist es hier in Klagenfurt auch schon mein viertes Mal. Und um die Zahlenspiele zu vervollständigen sei noch erwähnt, dass ich morgen fünfjähriges Triathlon-Jubiläum feiere.

"Und Marino, hast schon Angst?" (Foto: J. Bollwein/Triangle)

Ob es morgen viel zu feiern geben wird, wird sich weisen. Das Training ist prinzipiell gut gelaufen, allerdings habe ich dieses Mal keinerlei Vergleichswerte. Das Training in der Hoch-Form Höhenkammer verlief gut, 290 W-Intervalle auf 3.900 m Höhe sind kein Pemmerl. Was das draußen auf Normalhöhe wert ist, werden wir sehen; die Vorbelastungsintervalle draußen waren aber ganz ordentlich.

Dem Höhenkammer-Training und dem harten Training im Allgemeinen ist es jedenfalls geschuldet, dass die Kurzdistanz-Meisterschaft ein ziemlicher Reinfall war. Zu müde in allen Disziplinen, und auch der abschließende 10 km Lauf mit gesamt 4.bester Zeit ist mehr eine Niederlage als ein Aufzeigen gewesen. Andererseits war ich vermutlich auch der Einzige, der nicht exakt getapert hatte: Dienstag 3 x 2.000 m Intervalle mit 3:15er Pace, Mittwoch 5 x 10 min K3 in der Höhenkammer, Donnerstag 2 h Long-Jogg mit Endbeschleunigung auf den letzten 30 min. Kein Wunder, dass ich am Samstag etwas schaumgebremst war. Immerhin, nach 40 km Solofahrt noch unter 34:30 zu laufen, ist schon ok.

Leider dürfte ich mir dabei einen Ermüdungsbruch am rechten Unterschenkel zugezogen haben. Genaueres wird erst ein MRT nächste Woche ergeben. Aber solange ich nichts definitiv weiß, gibt es auch kein Problem ;-) Ist ja nicht das erste Mal, dass ich in Klagenfurt mit Wehwehchen starte.

Schwimmform ist gut. Mir hat die letzten Wochen zwar ein wenig das Gefühl im Wasser gefehlt, aber solang die Zeiten passen, ist mir das powidl, und im 2XU X:2 Neo habe ich mich die letzten Tage pudelwohl gefühlt. Gerald ist technisch zufrieden, und ich hoffe nicht den Anschluss an den 51 min Bus zu verpassen. Damit wäre ich in einer guten Ausgangslage für den Rest des Tages.

Am Rad muss ich schauen, welche Optionen und Gruppen sich ergeben. Jedenfalls möchte ich nicht wie letztes Jahr nahezu die gesamte Strecke alleine 3 min vor der großen Gruppe fahren, nur um dann beim Marathon das Fell über die Ohren gezogen zu bekommen. Vorne weg werden jedenfalls Marino Van Hoenacker und Michi Weiss ziehen, letzteren wird man übrigens auf SRMlive mitverfolgen können.

Wer sonst das Event ein wenig mitverfolgen will, sei an dieser Stelle auf mehr-oder-weniger-live-standings auf ironmanlive.com sowie die Veranstalterseite verwiesen. Vielleicht noch besser ist der SMS-Service: Startnummer (in meinem Fall die 10) an +43 (0)676 800 9619 senden und gratis aktuelle Zwischenstände aufs Handy bekommen – funktioniert für bis zu fünf Athleten!

Die Kirchengesangsgruppe Klagenfurt beim jährlichen Freiluft-Singen am Lendkanal.

Mir bleibt nur noch, allen Teilnehmern und besonders der besten Frau von allen alles Gute zu wünschen! Pas de cadeaux, und wehe, ich erwischen jemanden beim Wellnessen!

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