Asthma – DNF beim Ironman Austria und die Folgen

Nun also habe ich die Gewissheit: Ich bin 25, Leistungssportler und habe Asthma. WTF? Für den Ironman Austria 2011 kommt diese Erkenntnis leider zu spät. Immerhin, den Titel „First Out of Water“ kann mir keiner nehmen – nach 25 min im Boot der Wasserrettung zu sitzen, dürfte einsame Bestmarke sein.

Nach den evidenten Problemen beim Ironman 70.3 Austria in St. Pölten war klar, dass irgendwas nicht stimmte. Nachdem die Atemprobleme (Bronchien waren komplett zu, Luft ging kaum mehr durch) erst auf den letzten 10 km der Laufstrecke auftraten, hatten wir zuerst Ozon, Pollen, Allergien und Eisenmangel in Verdacht. Ein Bluttest blieb aber ohne auffälliges Ergebnis, sodass erst weiterführende Tests Klarheit geben würden. Dann folgte ein Höhentrainingsblock in der Hoch-Form Höhenkammer, der nebst der üblichen Leistungssteigerung auch eine Verbesserung der Atmung bewirkt. Auf Grund des harten Trainings war meine Leistung bei der Kurzdistanz-Staatsmeisterschaft leider etwas schaumgebremst, aber immerhin ohne derart schlimme Atemprobleme wie in St. Pölten.

Weitere Tests, insbesondere einen Allergie- und einen Lungenprovokationstest, wollte und konnte ich vor dem IMA nicht mehr machen. Zu groß die Sorge, ich würde allergiebedingt einige Tage nicht richtig trainieren können. Und eine Asthma-Diagnose hielt ich für unwahrscheinlich, womit die Sucherei nach der Ursache erst recht begonnen hätte. Außerdem ist Unwissenheit ein Segen, und als Mann geht man ohnehin erst zum Arzt, wenn man bereits mit einem Bein in der Gruft steht.

Renntag

Klagenfurt, 05:30, noch einenhalb Stunden bis zum Start. Es hat 8° C. Ich freue mich erstmals, möglichst rasch ins Wasser zu kommen. Dieses Mal musste man das Thermometer schon wirklich am Grund des Sees versenken, um unter 24° C Wassertemperatur und damit neopren-gerecht zu bleiben. Nachdem wir den übereifrigen Security-Heini doch noch überzeugen konnten, dass er uns zum Start vorlässt, ging es bald auch schon zur Sache. Endlich wieder ein super Schwimmen! Gut weggekommen, super Zug drauf und anfangs sogar an der Spitze des 51 min Zuges. Dann langsam kommt es wieder, dieses Gefühl, nicht tief in den Brustkorb einatmen zu können.

Egal, weiterschwimmen. Bisschen höhere Frequenz, dann reicht auch flache Atmung. Zurückfallen lassen in die Gruppe, dann sparst du ein wenig Kraft. Es wird schlimmer, raus an die rechte Flanke, vier Züge Rücken und Luft reinbekommen. Klappt nicht wirklich, aber egal. Kurz brustschwimmen, tief atmen probieren. Gut, die Gruppe ist weg, aber danach kommt sicher gleich die 52-53 min Gruppe. Erste Wendeboje (1300 m) in Sicht. Kurz wieder zur Seite, kurz aufhören, Luft reinbekommen, weiter. Hält genau 15 Sek., ehe der Sauerstoff im Blut wieder weg ist.

Wieder zur Seite, ein Begleitboot kommt zur Hilfe. „Halt dich kurz an, mach Pause!“ Nein, sicher nicht, eine Disqualifikation kommt nicht in Frage. Die Minute Pause erscheint wie eine Ewigkeit. Nach drei weiteren Versuchen sehe ich ein, dass das heute nix mehr wird. Rein ins Begleitboot. Yeah, first out of water :-/

DNF

Ich war also raus aus dem vermutlich wichtigsten Bewerb 2011. Was folgt, war der lange Marsch der Schande zurück zur Wechselzone. Die Stimmung war nicht die beste, und ich hätte gerne einen Euro für jede Deix-Figur gehabt, die sich bemüßigt fühlte, mit originellen Sprüchen wie „Haha, schau, da hat sich einer verirrt!“ auffahren zu müssen. Immerhin, der besten Frau von allen schien es bei ihrer IM-Premiere super zu laufen. Ihre Betreuung sorgte in den folgenden Stunden für erfreuliche Ablenkung :-)

Die Tests

Nach ein paar trainingsfreien Urlaubstagen am Wörthersee ging es Mittwochabend zurück nach Klsoterneuburg. Ich hatte die haleb Welt durchtelefoniert, um möglichst schnell einen umfassenden Lungencheck zu bekommen. Donnerstag in der Gesunden Lunge war es dann soweit. Zuerst allerlei Allergietests, die allesamt negativ blieben. Weiter zur Lungenprovokation. Zuerst wird normal in den Messapparat geblasen, Gesamtlungenvolumen und Ausströmvolumen der ersten Sekunde bestimmt. Dazu werden noch Blutgase gemessen. Danach 3 min Ergometerfahren („Sie san ja Sportler, da kann ich scho’ a bissi mehr nehmen… 110 W?“), wieder Blutgase. Zuerst pO2 von 99 mm Hg, nach „Belastung“ 103 mm Hg. Sauerstoffsättigung jeweils auf 98%.

Dann wird in mehreren Etappen Methacholin eingeatmet und erneut die Lungenperformance bestimmt. Bei Nicht-Asthmatikern wäre sie unverändert gut. Meine Bronchien hingegen machen zu: Bereits in der zweiten von normalerweise fünf Stufen sinkt meine Atemleistung um 24%, der Sauerstoffpartialdruck ist um ein Drittel auf 66 mm Hg gesunken, und die O2-Sättigung beträgt nur mehr 94%! Normalerweise fahre ich derartige Sättigungswerte in der Höhenkammer auf simulierten 3.800 m Höhe bei 130 W. Das erklärt aber auch, wieso die Sättigungswerte während des Höhentrainingsblock vergleichsweise schlecht waren. Ich bin jetzt also offiziell Asthmatiker.

Der Grund, wieso seit April das Atmen schwer fiel und letzten Endes gar nichts mehr ging.

Sport und Asthma

Genauer gesagt lautet die Diagnose „unspezifische Atemwegshypersensitivität, Verdacht auf Belastungsasthma“. Um den Verdacht zu bestätigen, bekomme ich ein Peak-Flow-Meter, was nichts anderes als ein kleiner Hosentaschen-Hau-den-Lukas für die Lunge ist. Mehrmals täglich vor und nach dem Training soll ich messen, wie sehr sich mein maximales Ausblasvolumen verändert. Im Normalfall ist es 650-660 l/min, nach hartem Training 550-580 l/min… Außerdem bekomme ich ein Rezept für Budesonid und Formoterol, ein Kortisonpräparat und ein β 2 -Sympathomimetikum.

Später am Abend ging es zu Dr. Grafenauer. Er ist nicht nur Sortmediziner und Lungenfacharzt, sondern auch ehemaliger Profi-Tennisspieler – und NADA-Kontrollor. Er schien mir damit mehr als geeignet, um auf meine Bedürfnisse und Fragen einzugehen. Sein Rat: Kein Kortison, kein Formoterol, dafür einen simplen Salbutamol Inhalator direkt vor harten Belastungen. Als kurzwirksames β 2 -Sympathomimetikum würde es meine verkrampften Bronchien entspannen bzw. die Krämpfe verhindern. Die zuvor genannten Präparate hingegen seien ähnlich angemessen wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, zumal Kortison auch mit der NADA/WADA „Bres’ln“ machen könnte. Mit Salbutamol wäre ich besser aufgestellt und auch die NADA hätte keine Bedenken.

Moment, wie bitte? Ist Salbutamol nicht verboten?

Therapeutic Use Exemption?

Die Antwort ist ein klares „Jein“ – in hohen Dosen (und da vor allem in Tablettenform) wirkt Salbutamol anregend und anabol. Deshalb war es früher äußerst schwer, eine TUE für ein Asthmamittel zu bekommen. In kleinen Dosen inhalativ verabreicht erfüllt es aber seinen eigentlichen Zweck der Bronchienöffnung, was nun auch die WADA zum Glück erkannt hat. Seit 1.1.2011 stehen Salbutamol-Inhalatoren nicht mehr auf der Doping-Liste, somit entfallen TUE und DoU (Declaration of Use).

Der Grund ist ganz simpel: Bei gesunden Menschen bewirkt der Inhalator/Spray keinerlei Leistungssteigerung , denn mehr als 100% offen können die Bronchien schließlich nicht sein. Die eigentlichen Leistungs-Limiter sind vielmehr das Herz-Kreislauf-System und die Kohlenhydratspeicher. Salbutamol und Co. helfen also nur Asthmatikern, auf ihr natürliches Leistungsvermögen zurückzukommen. Man kann es vergleichen mit schleifenden Radbremsen – repariert man sie, wird man wieder verlustfrei und mit voller Geschwindigkeit fahren können. Die Bremsen hingegen komplett abzubauen macht einen nicht schneller, als man ohnehin treten könnte.

Um die Leidtragenden von den Betrügern abzugrenzen, hat die WADA einen Grenzwert von 1,6 mg innerhalb von 24 h eingeführt. Zum Vergleich, mein Sultanol Diskus (Sultanol? Ist das das Zeug, was Faris so schnell macht?), gibt pro Hub 0,2 mg ab, womit ich das Auslangen finden sollte. Die Wirkung hält mindestens vier Stunden an, und für Mittel- und Langdistanz habe ich noch einen klassischen Aerosol-Spray (0,1 mg pro Hub), für den ich mir bereits eine Vorbauhalterung gebastelt habe (den einfacher handzuhabenden Diskus kann ich ob seiner Form leider nicht mittransportieren), am Rad.

Dennoch, wirklich glücklich bin ich mit dem Ganzen nicht. Heute habe ich eine harte Laufeinheit (15 min ein, 45 min mit 3:30/km, 15 min aus) bei großer Hitze ohne Salbutamol absolviert, und nach 10 min im Tempo-Lauf haben wieder die Bronchien zugemacht. Es kann nicht sein, dass ich fortan nur mehr mit Medikation trainieren kann. Eine Bekannte hat mir zu kardiorespiratorischer Physiotherapie geraten, diese Spur werde ich verfolgen.

Danke jedenfalls für den Zuspruch nach dem DNF und die vielen Tipps zum Thema „Asthma“!

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15 Antworten zu Asthma – DNF beim Ironman Austria und die Folgen

  1. Martin Petruj schreibt:

    Kopf hoch, meine Frau hat vom selben Arzt diesselbe Medikation verschrieben bekommen. Seitdem darf ich vor jedem Start an den Diskus denken und ich bin Schuld wenn Sie das Zeug nicht nimmt ;-)

  2. markusliebelt schreibt:

    Hey Max,

    Danke für diesen sehr guten, aufklärenden Blog! Ich habe seit Ewigkeiten auch Asthma und mir letztens noch extra mein Salbutamol-Spray von einer Lungenärztin quittieren lassen! ;-) Aber endlich hat’s die WADA auch mal erkannt… Beim Wettkampf wird das Spray dann im ersten Wechsel immer in die Rückentasche gesteckt!

    Das einzige, was mir neben dem Spray hilft ist ein Klimawechsel, vor allem ins Seeklima. Und als ich längere Zeit in Florida gelebt habe, hatte ich, auch bei härteren Belastungen nie Probleme!!

    Na denn – Alles Gute!!!
    Markus

  3. Claus schreibt:

    Hi Rocco, das Problem haben und hatten doch andere Trias und Leistungssportler auch schon. Frag dich doch mal rum, was die gemacht haben. Ina Reinders aus Deutschland hatten das gleiche doch auch. Vielleicht kannst du hier was in Erfahrung bringen.

    Alles Gute,
    Claus

  4. JJ schreibt:

    kopf hoch :)

    jetzt weisst du wo das problem ist und kannst endlich die lösung suchen :)

    weiter so!

  5. Martin schreibt:

    hmm…und warum „bekommt“ man Asthma? Was will der Körper damit sagen? Spray´s hin oder her – die Ursache wird damit leider nicht wirklich behoben sondern nur die Symtome.
    Alles Gute für die wahre Ursachenfindung!

  6. Karl Distl schreibt:

    Wünsch dir alles Gute Max! Ich bin sicher du bekommst das in den Griff. Mit der Beinhaut hast du ja auch eine Lösung gefunden.
    Bin schon gespannt auf den Leistungssprung, den wir ja aufgrund der Probleme nicht erleben konnten, und der beim nächsten, für dich hoffentlich optimalen Wettkampf, natürlich doppelt zur Geltung kommen wird.

  7. Jürgen schreibt:

    hallo max,
    zufällig hab ich per newsletter den artikel unter unten stehendem link gelesen … keine ahnung ob das interessant und einer überlegung wert für dich ist, das lasse ich dich entscheiden …
    http://www.wecarelife.at/gesundheit-medizin/krimmler-wasserfaelle/die-etwas-andere-asthma-kur/?utm_medium=e-mail&utm_source=newsletter&cHash=4a7f9f916c
    liebe grüße

  8. Robert schreibt:

    Hallo Max,
    wichtig ist doch nur das Du weißt woran es liegt und was Du in Zukunft dagegen machen kannst. Das Leben ist damit nicht zu Ende, nur etwas anders.
    Und hey anderen geht es auch nicht besser…stell dir vor Du brichst dir die Kniescheibe 10 Tage vor Saisonbeginn, dann hättest Du das ganze Jahr „umsonst“ trainiert. So ist es mir passiert, aber ich verdien damit auch kein Geld.
    Wie auch immer KOPF HOCH!!!

  9. Christian schreibt:

    Hallo Rocco,

    habe vor rund zwei Jahren einen Bericht über den Salzheilstollen in Berchtesgarden gesehen und darauf hin meinen Dad zwei Wochen dorthin verfrachtet (starker Asthmatiker). Ergebnis: Eine deutliche Verbesserung!

    Schau dir’s mal an, vielleicht kann es ja auch dir helfen.
    http://www.salzheilstollen.com/de

  10. Gutti schreibt:

    Krasser Blick!
    Dein Blick sagt alles. Hättest Dir den kompletten Text sparen können!
    Wünsche Dir viel Erfolg weiterhin und vllt war das DNF hilfreich, Deinen Ermüdungsbruch korrekt auszukurieren!
    Bleib am Ball. Mit dem Spray wirds zwar anfangs schwierig, auch wg. Dosierungszeitpunkte usw, aber das wirst Du mit der Zeit rausfinden.
    Ganz wichtig: Mach Dich nicht Kopf-abhängig davon! Es gibt viele Tricks, die Bronchien auch ohne Medikamente unter Belastung wieder etwas freier zu bekommen.
    Drücke Dir die Daumen!

  11. Berni schreibt:

    Hallo Max,
    erstmals möchte ich dir zur stilistischen Vielfalt deiner Blog-Beiträge gratulieren! Als angehender Hobbytriathlet habe ich rund um den IMA kürzlich deine Website entdeckt und finde es sehr amüsant zu lesen, wie kritisch du dem Posergehabe dieser Szene gegenüberstehst. So werde ich mich bemühen dem Triathlon-Mainstream gleich von Beginn an zu widersagen um die Anzahl der „komplexbeladenen und spaßbefreiten Hobbyathleten“ nicht zu forcieren…

    Zu deiner Frage „Wie kann es sein, dass ein Leistungssportler bitte schön Asthma bekommt?“ verweise ich als Leidensgenosse (24 Jahre; kein Belastungsasthma bei Spiroergometrie diagnostiziert; vielmehr Allergie bedingtes Asthma durch Gräser und Milben; seit 3 Jahren Desensibilisierung mit Allergovit + Acaroid) auf folgenden Beitrag: http://www.allergenvermeidung.org/index.php?newsthema_magenbakterium-schuetzt-vor-asthma

    Ich wünsch dir alles Gute und viele weitere Top-Platzierungen in deiner Profikarriere,
    Berni

  12. Rocco schreibt:

    Danke für die Tipps und so! Das „Problem“, weshalb ich auch glaube, dass Wasserfälle und Salzstollen nicht helfen werden, ist, dass sich Belastungsasthma von chronischem Asthma unterscheidet. Die Folgen sind die gleichen, aber die Auslöser sind andere. Ich habe keine Allergien, es passiert auch nicht nur bei Kälte. Einfach wenn ich hart trainiere, ziehen sich die Bronchien zusammen. Wenn ich morgens aufwache, habe ich keinerlei Probleme! Auch der Atem-Physio stehe ich inzwischen ein wenig skeptisch gegenüber. Einfach die Atemmuskulatur mit SpiroTiger zu stärken ändert ja nix daran, dass die Bronchien zusammengehen. Und im Wettkampf kann ich mich nicht verlassen, dass es „etwas besser“ geht – ich brauche 100% Einsatzfähigkeit. 1% weniger Leistung sind auf der Langdistanz bereits 5 min, und ich habe damals in St. Pölten beim Laufen 20 Sek./km gegenüber der Leistung vor den Atemproblemen verloren…

  13. George Schindler schreibt:

    Hi Max,

    ist schon ein komisches Ding mit dem Asthma … und bei dir war es ja mit der DNF ein verfl..t schlechter Zeitpunkt.
    Was mich aber wundert, das diese Belastungsasthma anscheinend häufig die sportlich aktiven trifft. Ich mach seit 27 Jahren Triathlon, und erst letztes Jahr hat es mich erwischt … leider bei meinem Hauptwettkampf erst richtig gemerkt.
    Ob das viele Training (und die insgesamt größere „Luftaufnahme“) das ganze unglaublich begünstigt?
    Auf jeden Fall „Willkommen im Club“ — mit Salbutamol beim letzten Wettkampf lief es von der Atemseite wieder komplett normal, riecht stark nach einer Dauermedikation bei mir…

    LG
    George Schindler

    • Rocco schreibt:

      Hm, schas :( denke, dass jahrelanges passivrauchen, radfahren im Winter bei Kälte, feinstaub im Straßenverkehr (salzstreuung), Training u Wettkampf im roten Bereich usw die Auslöser waren. Komischerweise gehts zur zeit bei etwas herbstlicheren Bedingungen besser als bei Hitze!?

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