Nach meiner Forschungsreise zum bislang unerforschten Balearen-Archipel kann ich mit einer wissenschaftlichen Sensation aufwarten: der Entdeckung des Triathlotus Superior.
Der natürliche Lebensraum des Triathlotus Superior erstreckt sich vorwiegend über die deutschsprachigen Gebiete Mitteleuropas; im angelsächsischen Raum ist er hingegen seltener zu finden. Zu Frühlingsbeginn zieht es ihn jedoch in großen Scharen auf bevorzugt spanische Inseln wie Fuerteventura oder Mallorca, wo er in großen Kolonien lebt. All diesen Lebewesen gemein ist, dass sie kollektiv versuchen, jeglichen Kontakt mit anderen Gleichgesinnten zu vermeiden. Nur wenige schaffen es, sich in Rudelverbänden einzuordnen, sofern sie bereits morgens beim Frühstück einheitliches Wettkampf-Kleid tragen.
Das Fell besteht Tags wie Nachts aus Synthetikfasern und ist ungeachtet des Körpergewichts nahezu immer weiß. Der ausdrückliche Verzicht auf längeres Fell, selbst bei niedrigen Temperaturen, läßt auf mangelndes Temperaturempfinden schließen. Anderen Lehrmeinungen zufolge nützt der Triathletus Superior das Sonnenlicht ähnlich wie Pflanzen zur Energiegewinnung, weshalb er auch an kalten Tagen möglichst viel Haut zeigen möchte.
Die Stimmbänder scheinen nonexistent oder zumindest degeneriert zu sein, wodurch es ihm unmöglich zu sein scheint, allfällige Worte des Grußes zu erwidern.
Ob es eines Tages möglich sein wird, diese Spezies in sein ökologisches Umfeld zu integrieren, wird Gegenstand künftiger Forschungen sein.








